Das PXP Control Cockpit für PIM, DAM, CMS und ERP, CRM

PXP Control Cockpit - Echtzeit‑Dashboard für Ihre PXP Plattform – Kontrolle über PIM, DAM, CMS & Commerce

Das PXP Control Cockpit ermöglicht die Vereinfachung und Automatisierung von vielen Routinetätigkeiten im PIM-System – und das auch für User ohne PIM-Knowhow und PIM-Lizenz. Es spart so erheblich Zeit und Kosten bei besserer Qualität der Ergebnisse. Ob Pflegearbeiten an Produktdaten, Ex- und Importe, Qualitätssicherung, Datenabgleich mit anderen Systemen oder das Anstoßen von Publikationen – solche und weitere Routinetätigkeiten im PIM-System und verbundenen Systemen wie MAM, DAM oder ERP sind für PIM-Anwender und PIM-Manager oft mit hohen Aufwänden verbunden. PIM-Anwender aus dem Marketing sind dabei häufig auf die Unterstützung der technischen PIM-Manager angewiesen, was zu zeitlichen Verzögerungen für erstere und zu hoher Arbeitsbelastung für letztere führt. Zudem benötigen auch Gelegenheitsnutzer eine teure PIM-Lizenz. In allen diesen Fällen schafft das PXP Control Cockpit als Add-on zu Ihrem PIM-System Abhilfe durch intuitive Bedienbarkeit und clever designte Lösungen. Durch seinen modularen Aufbau ist es preislich hoch attraktiv, da nur wirklich benötigte Module erworben werden müssen. In unseren Paketangeboten sind diese Module nochmals preiswerter – und natürlich sind individuelle Anpassungen und Erweiterungen an Ihre Bedürfnisse jederzeit möglich.

PXP Control Cockpit - Echtzeit‑Dashboard für Ihre PXP Plattform – Kontrolle über PIM, DAM, CMS & Commerce

Nutzen, Merkmale, Vorteile

Nutzen

  • Umfangreiche PIM-Abläufe können einfach und schnell durch das Marketing umgesetzt werden
  • Einfach, intuitiv bedienbar, keine PIM-Kenntnisse erforderlich, keine PIM-Lizenz erforderlich
  • Technische PIM-Manager werden deutlich entlastet
  • Erhebliche Zeit- & Kostenersparnis bei besserer Qualität durch…
  • intuitive Automatisierung manueller Pflegearbeiten im PIM
  • schnelle Auswertungen von verteilten Datenbeständen, z.B. für Daten-QS
  • unkomplizierte Ex- und Importe von Daten
  • performantes Update von Daten und Assets zwischen PIM und ERP, PIM und DAM etc.
  • einfache Steuerung umfangreicher Publikationen „on-the-fly“
  • und vieles mehr

 Merkmale

  • Modularer Aufbau in Leistungspaketen mit Standardfunktionen (aktuell für viamedici), unbegrenzt anpassbar und erweiterbar
  • Moderne Webapplikation mit einfacher Bedienung
  • Sicherheit durch geschützten Login mit Username und Passwort
  • Synchronsisation von unterschiedlichen Anwendungen im Unternehmen (PIM, MAM, ERP ...)
  • Eventgesteuerte MACH-Architektur, REST Microservices optional auch ohne Cockpit aus Ihren Unternehmensanwendungen abrufbar
  • Automatisierte Prüfung von Daten Ex- und Import von angepassten Massendaten
  • Betrieb durch ASP in der INFOLOX-Cloud

 Vorteile 

  • Keine oder wenig umfangreiche Schulungen, keine Lizenzen für PIM-System notwendig
  • Ersetzt teurere Middleware
  • Schnelle Ergebnisse in Sekunden
  • Verschiedene Formate Excel, PDF, CSV, XML, JSON möglich
  • Erhöhung der Datenqualität 
  • Schnell erweiterbare, maßgeschneiderte Microservices aus vorgefertigten Templates
  • Keine Installation notwendig

Beispiel Use Cases

1 - Data Quality Management: Einen schnellen Überblick über Attributwerte im PIM erhalten

Der Fall 

Das Marketing benötigt einen Überblick über das gesamte Produktsortiment, welche Produkte noch keine Produktbeschreibung haben. Oder es muss festgestellt werden, bei welchen Produkten noch kein Gewicht gepflegt ist. Oder es muss geprüft werden, ob bei allen Produkten auch das CE-Kennzeichen gepflegt ist. Es wäre nun sehr mühsam und zeitraubend, für alle Produkte im PIM-System nachzusehen, ob die entsprechenden Attribute mit den gewünschten Werten gefüllt sind. Die Erstellung entsprechender Reports im PIM-System, deren Aktualisierung und Abruf ist eher eine Aufgabe für PIM-Spezialisten als für das Marketing.

Die Lösung mit dem Control Cockpit

Über das Control Cockpit wird einfach eingegeben, welche Informationen benötigt werden: relevante Produktgruppen über die Hierarchiestufe und die Attribute, deren Werte ausgegeben werden sollen. Innerhalb von wenigen Sekunden erhält man eine Excel-Datei mit den gewünschten Werten der angefragten Hierarchiestufe. Die Ausgabe einer Liste mit ca. 10.000 Einträgen dauert dabei nur rund 5 Sekunden.

PXP Usecase 01

2 - Automated Data Enhancement: Attributwerte automatisiert berechnen und in das PIM zurückschreiben

Der Fall 

Im PIM sind zu einem Produkt verschiedene Bilder gepflegt. Es gibt ein vom Marketing definiertes Regelwerk, das bestimmt, welches der verfügbaren Bilder als Hauptproduktbild zu verwenden ist. Dieses Regelwerk kann durchaus komplex ausfallen. Dieses Bild muss im PIM mit einer entsprechenden Markierung versehen werden. Das PIM-System ist jedoch meist nicht in der Lage, die zugrundeliegende Logik automatisiert anzuwenden, die Markierungen müssten daher manuell gesetzt werden. Bei mehreren tausend Produkten und Bildern ist das manuelle Setzen jedoch nicht mehr möglich und wäre zudem sehr fehleranfällig.

Die Lösung mit dem Control Cockpit

Statt im PIM für alle Produkte nach den entsprechenden Bildern zu suchen und die Markierung manuell zu setzen, wird über das Control Cockpit ein Microservice angestoßen, der die vom Marketing definierte Logik automatisiert anwendet und die Markierung automatisch setzt. Dies spart erheblichen Arbeitsaufwand bei garantierter Qualität.  Ein weiterer Vorteil dieses Vorgehens ist, dass die Anwendungslogik für das Setzen derartiger Markierungen beliebig komplex werden kann und daher Limitierungen des PIM-Systems, große manuelle Aufwände und einher gehende Fehlerquellen überwunden werden können. 

PXP Usecase 02

3 - Automated Data Enhancement: Manuelle Pflegearbeiten im PIM automatisieren

Der Fall 

Täglich werden neue Artikel aus dem ERP-System automatisiert ins PIM importiert. Da keine Hierarchieinformation im ERP-System vorhanden ist, werden die Artikel zunächst in einen allgemeinen Eingangsknoten importiert. Nun müssen die  neuen Produkte - nicht selten Hunderte - von Hand in die entsprechenden Hierarchien verschoben werden. Das ist sehr zeitaufwändig und erfordert spezifische PIM-Kenntnisse.

Die Lösung mit dem Control Cockpit

Über das Control Cockpit erstellt das Marketing-Team auf Knopfdruck eine Excel-Liste mit den neuen Artikeln und lädt diese aus dem Cockpit herunter. In dieser Liste können zügig unter Nutzung effizienter, einfacher und bekannter Drag&Drop-Funktionen von Excel die Hierarchiestufen angegeben werden, in die die Artikel verschoben werden sollen. Ebenfalls mittels Drag&Drop wird nun diese angereicherte Liste ins Control Cockpit ünernommen, wo ein entsprechender Microservice die neuen Artikel in Sekundenschnelle in die angegebenen Hierarchieknoten im PIM verschiebt.

PXP Usecase 03

4 - Data Synchronization: Materialdaten und Preise aus dem ERP ins PIM übertragen

Der Fall 

Aus dem ERP-System müssen Materialdaten und Preise ins PIM übertragen werden. Für den Abruf der konkret benötigten Preise - z.B. marktspezifische Preise - ist es notwendig, im ersten Schritt aus dem PIM entsprechende Parameter an das ERP-System zu übertragen. Eine komplexe Logik errechnet dann im ERP dynamisch die Preise für die angegebenen Parameter und schreibt die angefragten Materialdaten und Preise zurück in eine Zwischendatenbank, aus der sie in  das PIM übernommen werden können. Das PIM-System kann jedoch standardmäßig keine entsprechenden Anfragen an das ERP senden, so dass hierfür eine sogenannte Middleware erforderlich ist, die den Datenaustausch ermöglicht. Zudem müssen diese Datenübertragungen vom Marketing-Team ausgelöst werden und dabei Angaben zu den jeweils abzufragenden Informationen eingegeben werden können. Auch dies ist im PIM-System nicht möglich.

Die Lösung mit dem Control Cockpit

Über das Control Cockpit werden einfach die gewünschten Parameter für den Preis- und Materialabruf eingegeben. Ein Knopfdruck sendet diese Parameter an das ERP-System, das daraufhin die Preisberechnung vornimmt. Diese Berechnung der Preise für über einhundertausend Artikel dauert z.B. in SAP einige Stunden. Sobald das ERP die Preisberechnung abgeschlossen hat und die Preise in die Zwischendatenbank geschrieben hat, sendet es ein Trigger-Event an den dafür vorgesehenen Mircoservice des Control Cockpits. Dieser liest die Daten automatisch ins PIM ein. Bei Abschluss des Prozesses werden die involvierten Personen über den Erfolg per E-Mail informiert. Für den gesamten Abruf Tausender Preise und Materialdaten reicht somit ein einziger Knopfdruck im Control Cockpit.

PXP Usecase 04

5 - Data Synchronization: Mediendaten zwischen MAM und PIM synchronisieren

Der Fall 

In einem Media-Asset-Management-System (MAM) sind alle vertriebs- und marketingrelevanten Bilder, Dokumente und Videos des Unternehmens gespeichert. Das MAM-System ist das führende Systeme für alle Medien im Unternehmen. Die entsprechenden Dateien und ihre Metainformationen müssen ins PIM-System übertragen werden, um sie dort den Produkten zuzordnen und so ihre Verwendbarkeit in Produktkatalogen, Webshop, Apps und Printpublikationen zu ermöglichen. Anschließend müssen die dabei im PIM erzeugten IDs und Zuordnungsdaten zurück ins MAM-System geschrieben werden, damit auch dort sichtbar ist, welche Bilder bereits welchen Produkten zugeordnet wurden. Der dafür nötige Prozess und Datenaustausch kann von den meisten MAM- und PIM-Systemen nicht mit deren „Bordmitteln“ ausgeführt werden.

Die Lösung mit dem Control Cockpit

Das Control Cockpit nimmt den Datenaustausch und die Steuerung des Prozessablaufs vor. Über einen Knopfdruck kann die Synchronisierung über das Control Cockpit angestoßen werden. In wenigen Sekunden sind die neuen Assets ins PIM-System übertragen und können von dort weiterverabeitet werden. Die Namen der den Assets zugeordneten Produkte sowie die PIM IDs der Assets werden anschließend durch einen weiteren Knopfdruck im Control Cockpit aus dem PIM ins MAM zurückgeschrieben.

PXP Usecase 05

6 - Automatische Kataloge mit Adobe InDesign erzeugen

Der Fall 

Aus dem im PIM-System gespeicherten Produktdaten müssen in Adobe InDesign automatisiert Kataloge erstellt werden. Die jeweils benötigten Sprachen, Länder und Hierarchiestufen müssen über Parameter ausgewählt werden können. Diese Auswahl im PIM-System auszuführen, ist erhältnusmäßig aufwendig und erfordert entsprechende Kenntnisse. Die ausgewählten Produkte müssen sodann in ein spezielles Datenformat überführt werden. Dies kann gar nicht durch das PIM-System erfolgen.

Die Lösung mit dem Control Cockpit

Das Control Cockpit erelichtert einersetis die intuitive Auswahl der Produkte.und steuert sodann den nötigen Prozess.  Nach der Auswahl der Parameter im Cockpit werden dazu die Daten aus dem PIM-System abgerufen und in das benötigte InDesign-Format transformiert. Diese Datei wird als Download zur Verfügung gestellt, heruntergeladen und nach Adobe InDesign importiert, wo ein Plugin die entsprechenden Katalogseiten automatisch erstellt. Der Abruf der PIM-Daten und die Erzeugung von rund 100 Katalogseiten in Adobe InDesign dauert mit dem Control Cockpit gerade mal 45 Sekunden. Das Besondere an dieser Lösung ist zudem, dass das Control Cockpit in der INFOLOX-Cloud läuft und der Kunde außer dem Plugin keine weitere Software installieren muss.

PXP Usecase 06

7 - Print Automation: Just-In-Time PDF-Datenblätter erzeugen

Der Fall 

Jede Nacht werden über das gesamte Produktspektrum automatisch PDF-Datenblätter aus dem PIM-System erzeugt. Tagsüber müssen nach Änderungen an Produktdaten die zugehörigen Datenblätter sofort überprüft werden, bevor sie nachts in die Massenproduktion gehen. Dies spart Zeit, falls noch Korrekturen an den Produktdaten notwendig sind. Diesen Ablauf im PIM-System zu steuern ist aufwändig und erfordert weitergehende PIM-Kenntnisse.

Die Lösung mit dem Control Cockpit

Über das Control Cockpit wird einfach und intuitiv die benötigte Hierarchie und die Sprache ausgewählt, für die die Datenblätter erzeugt werden sollen. Über den gleichen Microservice, der nachts die Datenblätter generiert, werden in Sekundenschnelle die entspechenden Datenblätter zur Überprüfung erzeugt und im Cockpit zum Download angeboten. Ebenso kann derselbe Microservice dazu benutzt werden, um im Webauftritt on the fly aktualisierte Datenblätter zu erzeugen und diese zum Download anzubieten.

PXP Usecase 07

Minimaler Input, maximaler Output: Die Steuerzentrale für Ihre PIM-Prozesse von INFOLOX

Google hat es vorgemacht. Ein Eingabefeld, ein Kopfdruck: mehr braucht es nicht, um im Hintergrund komplexe Suchlogiken anzustoßen, an denen Hunderte von Programmierern jahrelang entwickelt haben. Genau diesen Ansatz verfolgt INFOLOX mit seinem neuen Control Cockpit: Schnell und einfach Statusinformationen aus diversen Unternehmensanwendungen zu erhalten oder Geschäftsprozesse anzustoßen, ohne sich in komplexe Unternehmensanwendungen einarbeiten zu müssen. Die Grundidee: Im Unternehmen gibt es viele verschiedene datenhaltende Systeme bzw. Applikationen mit jeweils unterschiedlichen Benutzerkreisen, z. B. ERP, PIM, DAM, CMS u.v.m.

Die Nutzung der Systeme ist meist nur mit intensiver Schulung und somit für Administratoren und Keyuser möglich. Gelegenheits-User, die nur ab und an und dann jedoch schnell ein spezifisches Datenset, Export, Import oder Report benötigen - und das über mehrere Systeme hinweg - stehen meist vor einer unlösbaren Aufgabe und sind vom Goodwill der „Eingeweihten“ abhängig. Das Control Cockpit ist so die Zentrale für alle Importe, Exporte, Schnittstellen und Datentransformationen rund um Ihre Backend-Systeme, angefangen beim PIM/DAM-System bis zur Integration mit den typischen Quell- und Zielsystemen.

1. Wie funktioniert das Control Cockpit genau?

Das Control Cockpit besteht aus zwei Teilen. Dem Cockpit selbst, einer standardisierten Web-Anwendung, die über einfache Menüs und Formulare den Aufruf der Business-Logik bereitstellt, sowie der Business-Engine, die die gewünschten Daten und Informationen abruft sowie dem Cockpit und den angebundenen Systemen zur Verfügung stellt. Die Prozess-Architektur für die Business-Logik folgt dabei dem gleichen Prinzip wie seine Benutzeroberfläche: Die Schnittstellen so einfach wie möglich zu halten, so dass sich das Control Cockpit nahtlos in die bestehende Anwendungslandschaft einfügt. Die Business-Logik selbst ist dabei aus kleinen (vorgefertigten) Modulen aufgebaut (Microservices), die jeweils nur eine ganze bestimmte Aufgabe erfüllen und einfach miteinander kombiniert werden können. Diese sind über eine definierte Schnittstelle (API) über HTTP-Aufrufe (Cloud) ohne Bedienoberfläche (Headless) abrufbar. Dabei folgt das Control Cockpit dem MACH-Architektur-Prinzip: Microservices, API first, Cloud, Headless.

2. Headless-Nutzung von Ihren Anwendungen aus

Es ist dabei auch möglich, die implementierten Microservices auch ohne das Control Cockpit aufzurufen. Da die Microservices als REST API abrufbar sind, können auch Ihre Unternehmensanwendungen diese Services abrufen und die Ergebnisse in Ihren Applikationen anzeigen. Das Frontend des Control Cockpit ist also nur eine Möglichkeit, die Services zu starten. Der Vorteil: Die implementierte Business-Logik ist für alle Ihre Unternehmensanwendungen verfügbar und somit vielfach verwendbar.

3. Cloud oder On-Premise

Auch das entscheiden Sie selbst. Viele Anwendungssystem besitzen heute eine öffentlich zugängliche REST API (HTTP-Schnittstelle), mit der Informationen über die Unternehmensgrenzen hinweg über das Internet abgerufen werden können. In einem solchen Szenario ist es möglich, das Control Cockpit in der cloud bereitzustellen. Ihre Mitarbeiter rufen dann das Control Cockpit im Internet auf, starten die Services und erhalten die gewünschten Informationen als Download aus dem Control Cockpit zurück. Ist ein solcher Zugriff auf Ihre Unternehmensanwendungen nicht möglich, implementieren wir das Control Cockpit klassisch bei Ihnen in Ihrer IT-Umgebung.

4. Aber es gibt doch schon Prozess-Kontroll­systeme, warum dann noch das Control Cockpit?

Natürlich kennen wir den Markt dieser Systeme: Apache Nifi, Camunda BPMN, Node-RED usw., um nur einige zu nennen. Und wir setzen diese Systeme auch ein. Die gute Nachricht: Das Control Cockpit und die oben genannten System schließen sich nicht aus - im Gegenteil, sie ergänzen sich sogar sehr gut. 

Denn Prozess-Kontrollsysteme verfolgen im Allgemeinen einen sehr technischen Ansatz. Der Hauptfokus liegt dabei auf der flexiblen Verbindung ganzer Prozessketten. Zwar wird darauf geachtet, diese Systeme über entsprechende Oberflächen einfach konfigurieren zu können. Jedoch kommt man hier ohne technisches Verständnis nicht sehr weit. Die Zielgruppe sind ganz klar technisch versierte Administratoren, die diese Systeme konfigurieren und bedienen können.

Deshalb die zweite gute Nachricht: Das Control Cockpit konkurriert nicht mit den vorhandenen Prozess-Kontrollsystemen, sondern hat im Gegensatz zu diesen als Zielgruppe den E-Commerce- und Data-Manager, den Marketer, den Entscheider im Blick, der einfach keine Zeit hat, sich in komplexe Systeme einzuarbeiten, und dessen Aufgabe unter anderem darin besteht, einfach und schnell an ganz bestimmte Informationen innerhalb der Anwendungslandschaft des Unternehmens zu kommen. 

Und jetzt noch die dritte gute Nachricht: Über das Control Cockpit lassen sich die Flows und komplexen Prozesse aus den oben genannten Prozess-Tools starten, so dass das Control Cockpit in diesem Verbund als das verwendet wird, was es wirklich ist: der Punkt, an dem alle weiteren Prozesse zentral gestartet werden, um schnell an dringend benötige Statusinformationen zu gelangen, ohne mit komplizierter Technik und nicht unerheblichem Vorwissen auch nur ansatzweise in Berührung zu kommen.

5. Wie sieht eine konkrete Implementierung des Control Cockpits aus?

Als Erstes schildern Sie uns Ihre konkreten Bedürfnisse an Status- und Businessinformationen, die Sie mit einem einfachen Mausklick aus den unterschiedlichen Anwendungssystemen benötigen. Wir analysieren dann, welche Schnittstellen die einzelnen Anwendungssysteme besitzen und wie diese angesprochen werden können. Daraufhin entwerfen und implementieren wir die benötigten Mircoservices aus bereits vorgefertigten und neu zu erstellenden Programmteilen. Diese machen wir dann über das Control Cockpit aufrufbar. Dabei legen wir gemeinsam fest, welche Parameter einem Service übergeben werden müssen. Dabei achten wir darauf, die Anzahl möglichst klein und das Control Cockpit möglichst schlank zu halten. Über eine zentrale URL-Adresse können dann autorisierte Nutzer auf das Control Cockpit zugreifen und die gewünschten Prozesse starten oder die benötigen Anwendungsdaten abrufen.

6. In welchen Formaten erhalte ich Informationen aus dem Control Cockpit zurück?

Alle gängigen Formate wie Excel, CSV, PDF, XML, JSON usw. werden unterstützt. Über spezifische Print-XMLs können auch Printkataloge in InDesign über das Cockpit befüllt werden. Neben dem Download der gewünschten Informationen ist es selbstverständlich auch möglich, die gewonnenen Statusinformationen wieder zurück in Ihre Unternehmensanwendungen zu schreiben, wenn diese über entsprechende Schnittstellen verfügen. So können zum Beispiel errechnete Attributswerte oder Statusinformationen zurück in Ihr PIM-System geschrieben werden und sind dort unternehmensweit verfügbar. Oder Sie nutzen das Control-Cockpit als DQI-Komponente (Data Quality Indicator), um schnell einen Überblick über die Qualität bestimmter kritischer Unternehmensinformationen zu erhalten.