Minimaler Input, maximaler Output: Die Steuerzentrale für Ihre PIM-Prozesse von INFOLOX
Google hat es vorgemacht. Ein Eingabefeld, ein Kopfdruck: mehr braucht es nicht, um im Hintergrund komplexe Suchlogiken anzustoßen, an denen Hunderte von Programmierern jahrelang entwickelt haben. Genau diesen Ansatz verfolgt INFOLOX mit seinem neuen Control Cockpit: Schnell und einfach Statusinformationen aus diversen Unternehmensanwendungen zu erhalten oder Geschäftsprozesse anzustoßen, ohne sich in komplexe Unternehmensanwendungen einarbeiten zu müssen. Die Grundidee: Im Unternehmen gibt es viele verschiedene datenhaltende Systeme bzw. Applikationen mit jeweils unterschiedlichen Benutzerkreisen, z. B. ERP, PIM, DAM, CMS u.v.m.
Die Nutzung der Systeme ist meist nur mit intensiver Schulung und somit für Administratoren und Keyuser möglich. Gelegenheits-User, die nur ab und an und dann jedoch schnell ein spezifisches Datenset, Export, Import oder Report benötigen - und das über mehrere Systeme hinweg - stehen meist vor einer unlösbaren Aufgabe und sind vom Goodwill der „Eingeweihten“ abhängig. Das Control Cockpit ist so die Zentrale für alle Importe, Exporte, Schnittstellen und Datentransformationen rund um Ihre Backend-Systeme, angefangen beim PIM/DAM-System bis zur Integration mit den typischen Quell- und Zielsystemen.
1. Wie funktioniert das Control Cockpit genau?
Das Control Cockpit besteht aus zwei Teilen. Dem Cockpit selbst, einer standardisierten Web-Anwendung, die über einfache Menüs und Formulare den Aufruf der Business-Logik bereitstellt, sowie der Business-Engine, die die gewünschten Daten und Informationen abruft sowie dem Cockpit und den angebundenen Systemen zur Verfügung stellt. Die Prozess-Architektur für die Business-Logik folgt dabei dem gleichen Prinzip wie seine Benutzeroberfläche: Die Schnittstellen so einfach wie möglich zu halten, so dass sich das Control Cockpit nahtlos in die bestehende Anwendungslandschaft einfügt. Die Business-Logik selbst ist dabei aus kleinen (vorgefertigten) Modulen aufgebaut (Microservices), die jeweils nur eine ganze bestimmte Aufgabe erfüllen und einfach miteinander kombiniert werden können. Diese sind über eine definierte Schnittstelle (API) über HTTP-Aufrufe (Cloud) ohne Bedienoberfläche (Headless) abrufbar. Dabei folgt das Control Cockpit dem MACH-Architektur-Prinzip: Microservices, API first, Cloud, Headless.
2. Headless-Nutzung von Ihren Anwendungen aus
Es ist dabei auch möglich, die implementierten Microservices auch ohne das Control Cockpit aufzurufen. Da die Microservices als REST API abrufbar sind, können auch Ihre Unternehmensanwendungen diese Services abrufen und die Ergebnisse in Ihren Applikationen anzeigen. Das Frontend des Control Cockpit ist also nur eine Möglichkeit, die Services zu starten. Der Vorteil: Die implementierte Business-Logik ist für alle Ihre Unternehmensanwendungen verfügbar und somit vielfach verwendbar.
3. Cloud oder On-Premise
Auch das entscheiden Sie selbst. Viele Anwendungssystem besitzen heute eine öffentlich zugängliche REST API (HTTP-Schnittstelle), mit der Informationen über die Unternehmensgrenzen hinweg über das Internet abgerufen werden können. In einem solchen Szenario ist es möglich, das Control Cockpit in der cloud bereitzustellen. Ihre Mitarbeiter rufen dann das Control Cockpit im Internet auf, starten die Services und erhalten die gewünschten Informationen als Download aus dem Control Cockpit zurück. Ist ein solcher Zugriff auf Ihre Unternehmensanwendungen nicht möglich, implementieren wir das Control Cockpit klassisch bei Ihnen in Ihrer IT-Umgebung.
4. Aber es gibt doch schon Prozess-Kontrollsysteme, warum dann noch das Control Cockpit?
Natürlich kennen wir den Markt dieser Systeme: Apache Nifi, Camunda BPMN, Node-RED usw., um nur einige zu nennen. Und wir setzen diese Systeme auch ein. Die gute Nachricht: Das Control Cockpit und die oben genannten System schließen sich nicht aus - im Gegenteil, sie ergänzen sich sogar sehr gut.
Denn Prozess-Kontrollsysteme verfolgen im Allgemeinen einen sehr technischen Ansatz. Der Hauptfokus liegt dabei auf der flexiblen Verbindung ganzer Prozessketten. Zwar wird darauf geachtet, diese Systeme über entsprechende Oberflächen einfach konfigurieren zu können. Jedoch kommt man hier ohne technisches Verständnis nicht sehr weit. Die Zielgruppe sind ganz klar technisch versierte Administratoren, die diese Systeme konfigurieren und bedienen können.
Deshalb die zweite gute Nachricht: Das Control Cockpit konkurriert nicht mit den vorhandenen Prozess-Kontrollsystemen, sondern hat im Gegensatz zu diesen als Zielgruppe den E-Commerce- und Data-Manager, den Marketer, den Entscheider im Blick, der einfach keine Zeit hat, sich in komplexe Systeme einzuarbeiten, und dessen Aufgabe unter anderem darin besteht, einfach und schnell an ganz bestimmte Informationen innerhalb der Anwendungslandschaft des Unternehmens zu kommen.
Und jetzt noch die dritte gute Nachricht: Über das Control Cockpit lassen sich die Flows und komplexen Prozesse aus den oben genannten Prozess-Tools starten, so dass das Control Cockpit in diesem Verbund als das verwendet wird, was es wirklich ist: der Punkt, an dem alle weiteren Prozesse zentral gestartet werden, um schnell an dringend benötige Statusinformationen zu gelangen, ohne mit komplizierter Technik und nicht unerheblichem Vorwissen auch nur ansatzweise in Berührung zu kommen.
5. Wie sieht eine konkrete Implementierung des Control Cockpits aus?
Als Erstes schildern Sie uns Ihre konkreten Bedürfnisse an Status- und Businessinformationen, die Sie mit einem einfachen Mausklick aus den unterschiedlichen Anwendungssystemen benötigen. Wir analysieren dann, welche Schnittstellen die einzelnen Anwendungssysteme besitzen und wie diese angesprochen werden können. Daraufhin entwerfen und implementieren wir die benötigten Mircoservices aus bereits vorgefertigten und neu zu erstellenden Programmteilen. Diese machen wir dann über das Control Cockpit aufrufbar. Dabei legen wir gemeinsam fest, welche Parameter einem Service übergeben werden müssen. Dabei achten wir darauf, die Anzahl möglichst klein und das Control Cockpit möglichst schlank zu halten. Über eine zentrale URL-Adresse können dann autorisierte Nutzer auf das Control Cockpit zugreifen und die gewünschten Prozesse starten oder die benötigen Anwendungsdaten abrufen.
6. In welchen Formaten erhalte ich Informationen aus dem Control Cockpit zurück?
Alle gängigen Formate wie Excel, CSV, PDF, XML, JSON usw. werden unterstützt. Über spezifische Print-XMLs können auch Printkataloge in InDesign über das Cockpit befüllt werden. Neben dem Download der gewünschten Informationen ist es selbstverständlich auch möglich, die gewonnenen Statusinformationen wieder zurück in Ihre Unternehmensanwendungen zu schreiben, wenn diese über entsprechende Schnittstellen verfügen. So können zum Beispiel errechnete Attributswerte oder Statusinformationen zurück in Ihr PIM-System geschrieben werden und sind dort unternehmensweit verfügbar. Oder Sie nutzen das Control-Cockpit als DQI-Komponente (Data Quality Indicator), um schnell einen Überblick über die Qualität bestimmter kritischer Unternehmensinformationen zu erhalten.