Was ist PIM? Was ist MDM?

PIM steht für "Product Information Management" und hat sich mittlerweile als der Begriff für die umfassende und medienneutrale Verwaltung von Produktdaten, Produktinformationen bzw. Produkt-Content im weitesten Sinne durchgesetzt. Da viele Unternehmen die dafür vorgesehenen Systeme nicht nur für Produktdaten, sondern auch für andere Daten wie Kundendaten, Referenzdaten, Anwendungsdaten, Lieferantendaten usw. verwenden, hat sich der Begriff "Master Data Management" (MDM) oder gar "Multi Domain Master Data Management" (MDMDM) als Überbegriff für die zentrale und koordinierte Datenverwaltung etabliert. MDM ermöglicht neben der Vereinheitlichung auch eine entsprechende Vernetzung der Daten und hochwertigere Datenanalysen und -verwendungen.

PIM ist somit "MDM für Produkte." Einige PIM-Systeme können mittlerweile auch als MDM-Systeme bezeichnet werden, da sie das Thema Daten über alle Domains wie Kunden, Lieferanten, Referenzen usw. abdecken. Die Herausforderung besteht hier einerseits in der Einführung der entsprechenden technischen Systeme, vielmehr jedoch in der unternehmensübergreifenden Vereinheitlichung der entsprechenden Datenstrukturen, der Migration, Erfassung und Pflege der Daten. Dies trifft insbesondere für Großunternehmen mit entsprechender Breite an Daten verbunden mit internationalen Marktausprägungen zu.

Was ist MAM? Was ist DAM?

"Media Asset Management" (MAM) oder "Digital Asset Management" (DAM) steht für die Archivierung, Kategorisierung, Verwaltung und Distribution von Dokumenten, Bildern, Videos usw. Dabei kann MAM/DAM als Modul in einem PIM/MDM-System integriert sein oder auch als Standalone-Software mit eigenem Anbietermarkt gesehen werden. Wichtig ist, dass Bilder und Dokumente für jeden Printkatalog, jede Website, jeden Online-Shop usw. notwendig sind und ein autarkes MAM deshalb mit vielen anderen Systemen integriert werden muss.